Ein Blog über das Leben. Wie es ist, wie es war, wie es sein sollte. So subjektiv, dass es wieder objektiv ist. Eine einzige Lüge, die doch die Wahrheit ist. Zwischen den verrücktesten Teesorten und den lieblosesten Orten.


„Beim Schreiben ist es wie bei der Prostitution. Zuerst macht man es aus Liebe, dann für ein paar Freunde und schließlich für Geld.“
Jean-Baptiste Poquelin

Montag, 24. Januar 2011

Sorgen.

Ich hab immer irgendwelche Sorgen und Probleme. Ich führe halt ein bewegtes Leben. Fast so gut wie ne Daily Soap. Hier bei mir gibts keine Happy Moments. Jeder glückliche Augenblick meines Lebens, wird von einem Unwetter aus Sorgen, Ängsten, Zwängen überschattet. Drama. Ganz großes Drama. Mach doch nicht son Drama, Miriam. Doch. Denn ich steh ja schon ein bisschen auf das große Kino in meinem Leben. Wer tut das nicht? Aber wenn es mir dann wirklich nicht gut geht, dann mach ich etwas, was schlimmer ist, als all die Sorgen und Probleme. Ich ignoriere sie. Ich lebe in den Tag hinein, ohne nur einen einzigen Gedanken an sie zu verschwenden. Manchmal zwicken sie mich schon in die Seite, aber ich tu so, als wär da nichts gewesen. Hab ich mir nur eingebildet. Das ist doch klasse, Miriam. Dass du dir deinen Kopf so frei machen kannst. Ja, frei ist er dann. Aber leider auch frei von jeglichen Lösungsvorschlägen. Und dann werden die Sorgen zu Kummer. Und das möchte ich mir in Zukunft doch lieber ersparen.

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