Ein Blog über das Leben. Wie es ist, wie es war, wie es sein sollte. So subjektiv, dass es wieder objektiv ist. Eine einzige Lüge, die doch die Wahrheit ist. Zwischen den verrücktesten Teesorten und den lieblosesten Orten.


„Beim Schreiben ist es wie bei der Prostitution. Zuerst macht man es aus Liebe, dann für ein paar Freunde und schließlich für Geld.“
Jean-Baptiste Poquelin

Donnerstag, 6. Januar 2011

Sinn machts nicht. Aber es tut gut.

Es ist fast 14 Uhr und ich habe das Bett heute nur verlassen, um mit beim Bäcker um die Ecke Brötchen zu holen, die ich dann mit Nutella auch hier im Bett in mich reingestopft hab. Reinstopfen ist vielleicht das falsche Wort. Es hatte durchaus etwas mit Genuss zu tun. Draußen ist richtiges Schmuddelwetter. Ihr denkt euch grad bestimmt, ach Madame bläst immer nur Trübsal. Tut se nicht. Mir gehts gut. Wieder. Es sind so die kleinen Momente, die mich momentan zum lächeln bringen. Gestern abend bin ich rausgegangen, ein Geburtstag stand an. Ich erzählte den Mädchen, die ich noch kein halbes Jahr kenne, mein ganzes Dilemma. Und als ich sagte: "Wie solls nur jetzt weitergehn?", da sagte eine: "Das kann ich dir sagen. Mit uns als Freundinnen gehts weiter". Und die Sonne ging wieder auf. Mir machts nicht mehr aus, dass der Schnee schmilzt. Soll er doch. Ich freu mich, die ersten Sonnenstrahlen auf dem Balkon einzufangen. Grad regnets draußen. Aber es wäscht doch alles wieder rein. Der ganze Schmutz wird abgespült. Und das ist besser, als einfach eine Schneedecke drüber zu legen. Was ich jetzt mache? Mich zurücklegen und Sitcoms schauen. Vielleicht gleich auch den Abwasch. Aber auf jeden Fall mit mir zusammen sein.

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