Ein Blog über das Leben. Wie es ist, wie es war, wie es sein sollte. So subjektiv, dass es wieder objektiv ist. Eine einzige Lüge, die doch die Wahrheit ist. Zwischen den verrücktesten Teesorten und den lieblosesten Orten.


„Beim Schreiben ist es wie bei der Prostitution. Zuerst macht man es aus Liebe, dann für ein paar Freunde und schließlich für Geld.“
Jean-Baptiste Poquelin

Dienstag, 25. Januar 2011

Kindermund.

Ich liebe Kinder. Ich liebe sie nicht, weil sie so süß sind. Okay, manchmal ist das auch ein nicht unerheblicher Grund, wenn sie dich mit ihren riesengroßen Augen anschauen und mit ihren stets schmutzigen und klebrigen Fingern nach dir greifen. Eigentlich liebe ich Kinder, weil sie etwas noch haben, was wir mit der Zeit verlieren. So viel Fantasie benutzen, dass es immer noch die Wahrheit bleibt. Die Dinge auf den Punkt bringen, ohne die liebevollen Details zu vergessen. Und alles erst mal ganz spannend finden, und die Neugierde wichtiger ist als Ängste. Alles so rational zu bedenken, aber noch ganz viel Gefühl reinzubringen. Das Leben einfach machen, ohne ihm seine Schönheit zu nehmen. Und einfach keine Angst haben. Angst vor dem was mal war, was ist, was kommt.

Ihr wisst nicht was ich meine? Als ich das hier gesehen habe, habe ich mich geschämt. Ich scheine mit den Jahren auch so einiges verlernt zu haben.


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