Ein Blog über das Leben. Wie es ist, wie es war, wie es sein sollte. So subjektiv, dass es wieder objektiv ist. Eine einzige Lüge, die doch die Wahrheit ist. Zwischen den verrücktesten Teesorten und den lieblosesten Orten.


„Beim Schreiben ist es wie bei der Prostitution. Zuerst macht man es aus Liebe, dann für ein paar Freunde und schließlich für Geld.“
Jean-Baptiste Poquelin

Sonntag, 13. März 2011

Der kleine Tod.

Übelkeit. Irgendwo da drinnen. Ich bekomme kaum Luft. Meine Schultern fühlen sich so an, als würden sie vibrieren. Mein ganzes Gesicht ist angespannt. Meine Lippen fühlen sich so aufgedunsen an. So viel zu groß.  Mein Herz schlägt. Mal viel zu schnell, mal denk ich, es schlägt gar nicht mehr. Gedankenfetzen. Ein metallischer Geschmack. So als hätte man lange ein Fieberthermometer im Mund gehabt. Die Knie zittern. Gedankenfetzen. Ich bekomm keine Luft mehr. Irgendwas muss in meinem Hals stecken. Bauchschmerzen. Mir wird wieder schlecht. Alles ist so schummrig. Ich fühl nur meinen Körper, der Dinge tut, die ganz seltsam sind. Vibration überall. Meine Arme gehören irgendwie nicht mehr zu meinem Körper. Ich schwitze. Gedankenfetzen. Meine Beine sind so schwer. Mir wird wieder schlecht. Mein Puls rast. Mein Kiefer ist so seltsam. Wie gummi. Ich schnappe nach Luft. Meine Hände sind nass. Irgendwas sitzt da in mir drin, was raus will. Ich versuch es rauszuholen. Rauszuweinen. Geht nicht. Keine Tränen. Trockene Augen, das tut fast weh. Dieser Druck auf den Armen. Mir wird schlecht. Gedankenfetzen. Angst. Nicht aufhören zu atmen. Nicht aufhören.Pure Angst. Ich habe Angst. Gedankenfetzen. Dass etwas passiert, was ich nicht will.

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