Ein Blog über das Leben. Wie es ist, wie es war, wie es sein sollte. So subjektiv, dass es wieder objektiv ist. Eine einzige Lüge, die doch die Wahrheit ist. Zwischen den verrücktesten Teesorten und den lieblosesten Orten.


„Beim Schreiben ist es wie bei der Prostitution. Zuerst macht man es aus Liebe, dann für ein paar Freunde und schließlich für Geld.“
Jean-Baptiste Poquelin

Montag, 6. Dezember 2010

Über Abschied.

6.
Dieser Post ist zwar im Adventskalender. Aber er gehört einem Menschen. Einem Menschen, der sich gerade am anderen Ende der Welt befindet. Sie ist weg, weg, und ich bin wieder allein, allein. Du hast dich so darauf gefreut und doch war der Abschied so, als würde etwas bevorstehen, was keiner will. Freundschaft bedeutet, dass man den anderen nie mehr gehen lassen möchte. Wahre Freundschaftet bedeutet loslassen. Ich lass dich ziehen, mit dem Wissen, dass du zurück kommst. Ich lass dich Erfahrungen sammeln, neue Freundschaften finden, deinen Horizont erweitern. Ich lass dich gehen, weil ich weiß, dass wir es danach wieder gemeinsam tun. Wir haben beide Angst uns zu verändern, aber wir sollten uns darüber freuen, uns weiter zuentwickeln. Wir haben Angst uns auf der Straße nicht mehr wiederzuerkennen. Aber unser Lachen wird das gleiche bleiben. Mach es gut. Ich weiß, du wirst es besser machen, als ich es vermuten kann. Ich glaub an dich.


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