Ein Blog über das Leben. Wie es ist, wie es war, wie es sein sollte. So subjektiv, dass es wieder objektiv ist. Eine einzige Lüge, die doch die Wahrheit ist. Zwischen den verrücktesten Teesorten und den lieblosesten Orten.


„Beim Schreiben ist es wie bei der Prostitution. Zuerst macht man es aus Liebe, dann für ein paar Freunde und schließlich für Geld.“
Jean-Baptiste Poquelin

Mittwoch, 6. April 2011

Kreatives Schreiben II 2/3: Hora Cero

Die Angst ist ein seltsames Gefühl. Wenn es dunkel wird, schleicht sie herum. Schaudern. Magenschmerzen. Ekel. Und doch so bittersüß und herrlich. Die Angst ist ein Rummelplatz. Eine Geisterbahn. Eine Freakshow. Du zitterst, du fürchtest um dein Leben und doch fasziniert sie dich, sie umgarnt dich mit ihrem Duft. Blut und Zuckerwatte. Genieß jeden Moment. Adrenalin fließt durch deinen Körper wie grünes Gift, wie eine Droge, du verfällst in Wahnvorstellungen. Oder Hoffnung. Das weißt du nicht. Die Angst umarmt dich wie eine Geliebte. Denn du lebst.

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