Laufen, rennen, nicht stehen bleiben. Lauf! Lauf! Lauf! Schau dich nicht um! Lauf! Lauf! Schau nicht nach rechts. Lauf! Lauf! Schau nicht nach links. Stop. Will ich das? Schneller als die Zeit sein, die von Tag zu Tag schneller wird? Jede Sekunde wird kürzer. Jede Stunde gleicht einer Sekunde. Aber ich muss doch laufen, das Leben wartet nicht auf mich. Ganz genervt steht es da, mit dem Blick nervös auf die Uhr. Jede Sekunde wird kürzer. Jede Stunde gleicht einer Sekunde. Ich laufe, lauf mich in einen Rausch, es gibt kein links, kein rechts, erst noch verschwommene Gestalten. Aber wie ein tüchtiges Rennpferd trag ich Scheuklappen. Schneller, schneller. Ich fang an zu schwitzen, zu keuchen. Ich kann nicht mehr. Ich bleib stehen. Seitenstiche. Das Leben läuft weiter, nimmt keine Rücksicht, will gewinnen. Ich schaue zurück. In der Ferne kann ich mein Ich erkennen, wie es da steht, ganz ängstlich, mit geschlossenen Augen, es hält sich die Ohren zu. Ich muss zurück gehen, es abholen, mitnehmen, beschützen. Aber meine Beine tragen mich nicht mehr.
Wir waren heute im Seminar sehr fleißig und ich habe drei Texte geschrieben. Sie enstanden alle unter Einwirkung von Musik, ein sehr spannendes Experiment. Ich werd die Texte stückeln, da sie im Zusammenhang keinen Zusammenhang haben. Was habt ihr vor Emotionen bei diesem Lied?
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