"Alle meinen ich sei die kleine Barbie aus Connecticut, doch jetzt gibt es eine neue im Sortiment nämlich, KILLER BARBIE.... aus Connecticut." (Elliot Reid, Scrubs)
Zu diesem kleinen Exkurs bewegte mich eine sehr liebe, neue Freundin, die ihr WG-Zimmer in einen absoluten rosa Mädchentraum verwandelt hat und wo ich mich pudelwohl gefühlt habe.
Ich mag Rosa. Mittlerweile. Früher war das anders. Früher war Rosa meine größte Liebe. Ich sollte einmal im Kunstunterricht einen Liebesbrief an meine Liebesfarbe verfassen. Leidenschaftlich war er. Ich benutze Rosa hier ganz stolz als Nomen, unsere Bindung ist zu stark um es klein zu schreiben... Eine kleine Anmerkung für Gramatikfetischisten.
Und ich mag Barbies, immernoch. Leider lässt meine kleine Schwester nicht so oft ran.
Aber es gibt auch etwas, was ich gar nicht so mag. Wenn Leute mich als Püppchen bezeichnen, weil ich doch oft so putzig aussehe, so unschuldig aus der Wäsche gucke, und ein rosa Federmäppchen habe (und rosa Gießkannen, Terminkalender, Handtücher,...). Selbst ein guter Freund nannte mich letztlich Barbie (wo das wohl eher mit meiner Tollpatschigkeit und Emotionalität, einer gewissen Miss Reit ähnlich, bezogen war).
Ich bin aber kein Püppchen, und schon gar keine Puppe. Ich seh schon allein arbeitsbedingt so viel Scheiße, dass der krasseste Kerl kotzen würde, und meine Oma meint sogar, ich wäre so stark wie ein Pferd. Und ich bin auch superemanzipiert. Und bin voll erlebnispädagogisch drauf. Ich benehme mich auch gerne daneben. Und ich werde nicht Tierärztin, Pilotin oder Model(noch nicht mal für Übergrößen). Ich bin viel eher Pipi Langstrumpf als Barbie. Und die Mischung aus beiden beschreibt mich wohl am besten. Ich bin ein rosa Schweinchen.
Ich mach hier jetzt Ende, es wird mir alles etwas zu verzwickt, und zudem läuft jetzt Domian.
Gute Nacht.
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